Mein Gespräch zur Wegzugsbesteuerung vorbereiten
7 Fragen, die Ihr Steuerberater für Sie beantworten muss — vor dem Wegzug
Sie halten GmbH-Anteile und planen die Auswanderung? Dieses Dokument hilft Ihnen, das Gespräch mit Ihrem Steuerberater strukturiert zu führen und alle relevanten Antworten festzuhalten. Die 7 Fragen decken die wichtigsten Entscheidungspunkte nach § 6 AStG ab.
Meine Ausgangssituation
Füllen Sie diesen Teil vor dem Gespräch aus:
Die 7 Fragen für Ihr Gespräch
Erfülle ich die 7-von-12-Jahres-Regel?
Ohne diese Voraussetzung greift § 6 AStG nicht — die Prüfung ist der erste Schritt.
Wie hoch ist der gemeine Wert meiner Anteile — und brauche ich ein Bewertungsgutachten?
Das Finanzamt prüft die Bewertung. Ein zu niedriger Wert wird korrigiert, ein Gutachten schützt.
Welches Doppelbesteuerungsabkommen gilt mit meinem Zielland — und beeinflusst es die Wegzugssteuer?
Manche DBA schränken das deutsche Besteuerungsrecht ein oder bieten günstigere Regelungen.
Sollte ich die Anteile vor oder nach dem Wegzug verkaufen?
Vor dem Wegzug: normale Besteuerung, kein § 6 AStG. Nach dem Wegzug: fiktive Veräußerung, aber keine erzwungene Liquidation.
Ist ein Ratenantrag sinnvoll — und welche Sicherheitsleistung verlangt das Finanzamt?
Seit ATADUmsG 2022: 7 Jahresraten möglich. Antrag muss mit der Steuererklärung für das Wegzugsjahr gestellt werden.
Gibt es Verlustverrechnungsmöglichkeiten, die die Steuerlast senken?
Vorhandene Verlustvorträge oder andere Einkunftsminderungen können die Bemessungsgrundlage reduzieren.
Was passiert mit laufenden Dividenden nach dem Wegzug — wie wird Kapitalertrag dann besteuert?
Nach dem Wegzug greift beschränkte Steuerpflicht (§ 49 EStG) mit Kapitalertragsteuer + möglicher DBA-Reduktion.
Meine nächsten Schritte
| Aufgabe | Bis wann |
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